Verstehe dich selbst!

Wir leben in Zeiten, in denen wir täglich mehr Reizen begegnen als unser Körper verarbeiten kann. Unser Wohlbefinden hängt daher wesentlich davon ab, wie wir mit dieser Reizfülle umgehen. Was wir oft vergessen: Individuell unterscheiden wir uns erheblich darin, was uns belastet – und welche Strategien wir brauchen, um unsere Lebensenergie zu nähren. Vielleicht baust du Stresshormone genetisch bedingt nur langsam ab? Oder du zählst du den Menschen, deren Entgiftungskapazität schnell ausgeschöpft ist? Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie unterschiedlich unsere Stress-Muster sind, mache gleich den kostenfreien Test:

Mind as Body

In den letzten 150 Jahren wurden medizinische und psychologische Fragen häufig getrennt voneinander untersucht. Heute wissen wir: Unser psychisches Wohlbefinden und unsere körperliche Wandlungsfähigkeit gehen Hand in Hand. Psyche und Körper sollten also immer gemeinsam betrachtet werden.

So zeigen neuere Untersuchungen etwa, dass eine Regulation entzündlicher Mediatoren eine ADHS-Symptomatik verbessern kann (doi: 10.3892/etm.2020.8789). Auch bei Depressionsbetroffenen spielen – besonders bei somatischen Symptomen wie Fatigue – Entzündungsprozesse oft eine Rolle (doi: 10.1186/1741-7015-10-66). Wichtig dabei: Die klinische Forschung trägt anhand von Störungen neues Wissen über die Zusammenhänge von Körper und Psyche zusammen. Nicht alles davon ist auf Gesunde übertragbar, sondern nur eine Informationsquelle unter vielen. Auch Befunde aus der Grundlagenforschung – an gesunden Menschen – sowie alte Embodiment- und Weisheitstraditionen wie Yoga helfen uns, unsere Bedürfnisse besser zu verstehen und bewusst nach ihnen zu leben.

Als Psychologin (M.Sc.), Health und Lifestyle-Genetics Coach integriere ich in meiner Online-Beratung neben Wissen aus der Psychologie daher immer auch fundiertes Körperwissen aus der funktionellen Medizin, der (Epi-)Genetik und dem Yoga.

Wie wandlungsfähig bist du?

Vielleicht kennst du das: Wenn es dir gut geht, kannst du Herausforderungen gelassen begegnen und an ihnen wachsen. Wenn es dir schlecht geht, wird es schon schwieriger: Diffuse, sub-klinische Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Überreiztheit, Brain Fog oder dauernde Müdigkeit belasten dich zwar, aber deinen Alltag kannst du immer noch bewältigen. Eine Psychotherapie scheint dir also nicht angemessen und deine Hausärztin meint, deine Blutwerte sähen auch gut aus. Erkennst du dich wieder? Dann bist du nicht alleine! Viele Menschen sind klinisch gesund – und fühlen sich dennoch nicht mehr richtig wohl in ihrem Körper.

Ziel meiner Online-Beratung ist es, dir das für dich relevante Wissen aus Psychologie & Lebensstil-Medizin an die Hand zu geben, damit du die Signale von Körper und Seele wieder verstehst und deine Wandlungfähigkeit wächst.

Kleine Geschichte der Psychologie

Die Geburtsstunde der wissenschaftlichen Psychologie wird auf 1879 datiert – als in Leipzig das weltweit erste Institut für psychologische Forschung gegründet wurde. Zuvor wurden psychologische Fragen nicht durch möglichst objektive wissenschaftliche Methoden beantwortet – sondern durch die individuelle Innenschau. Die Psyche – so dachte man lange – sei anders nicht zu fassen. Etwa 150 Jahre später ist die Psychologie als Wissenschaft anerkannt. Doch auch psychische Störungen wurden erst spät anerkannt und adäquat behandelt. Die Posttraumatische Belastungsstörung wurde etwa erst 1980 als Diagnose eingeführt. Durch den Vietnamkrieg zeigte sich, dass sich schwerwiegende Lebensereignisse – wie Kriegstraumata – langfristig auf Denken, Fühlen und Handeln auswirken können, dass also Krankheit tatsächlich durch unser psychisches Erleben ausgelöst werden kann. Heute sprechen wir gesellschaftlich deutlich offener über psychische Herausforderungen. Was uns jedoch auch heute noch fehlt:

Psychisches Wohlbefinden jenseits von Krankheit.

Denn – anders als die klinische Psychologie – beschäftigt sich die Psychologie als Wissenschaft vor allem mit der Frage, was uns ausmacht, wenn wir gesund sind.

Die Rückverbindung von Psyche und Körper.

Medizin, Psychologie, Kulturwissenschaften und Biologie haben sich lange getrennt voneinander damit beschäftigt, was wir als Menschen brauchen. Heute können wir endlich wieder integrieren, wie alles zusammenhängt.

Als Psychologin (M.Sc.), Health und Functional Genetics Coach blicken wir daher immer gemeinsam aus 4 Perspektiven auf dein Wohlbefinden. Denn du trägst all diese Welten gleichzeitig in dir.